Die abiotische Natur
Die abiotische (unbelebt) Natur umfasst alle Umweltfaktoren, welche nicht erkennbar von Lebewesen beeinflusst werden. Zur Abiotischen Natur zählt man beispielsweise das Klima, die Atmosphäre, das Wasser, die Wärme oder auch das Licht.
Unter dem Klima fasst man die verschiedenen Wettererscheinungen, die Luftfeuchtigkeit und Niederschläge, die Temperaturen und verschiedene Strahlungsverhältnisse. Die unterschiedlichen Temperaturen und Luftdrücke beeinflussen beispielsweise die Reaktionsgeschwindigkeit bei chemischen Vorgängen enorm. Das Klima ist ein entscheidender Faktor in unserem Alltag, weshalb wir uns beispielsweise nach den verschiedenen Temperaturen kleiden.
Das Relief und der Boden sind Teile unserer Landschaften. Das Relief kann hierbei auch das Klima beeinflussen wie dies vor Allem bei Gebirgen der Fall ist, da sich der meiste Regen vor den hohen Bergen abregnet und somit auf der anderen Seite des Gebirges nur wenige Niederschläge fallen. Der Erdboden kann sich aus vielen verschiedenen chemischen Komponenten zusammensetzen, so variieren Nährstoffgehalt und Humusgehalt häufig sehr stark.
Das Licht ist eine de wichtigsten Komponenten für Lebewesen. Erst durch die „Erfindung“ der Photosynthese, welche das Sonnenlicht zur Reaktion benötigt, konnten sich größere Lebewesen entwickeln und überleben. Somit ist das Licht eine unersetzliche Energiequelle. Das für uns sichtbare Licht ist hierbei nur ein kleiner Bereich der elektromagnetischen Strahlung.
Das Wasser, bestehend aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom (H20), wird auch teils zur abiotischen Natur gezählt. Der Grundwasserstand oder die Luftfeuchte gehören demnach zu unbelebten Umweltfaktoren.