Lebewesen unserer Natur
Die Lebewesen sind der belebte Teil der Natur. Die Existenz der Lebewesen, welche durch viele hochkomplexe chemische Verbindungen gebildet werden, ist eigentlich schon ein kleines Wunder. Mittlerweile prägen die Lebewesen entscheidend das Bild der Erde. Die Wissenschaft von den Lebewesen heißt Biologie.
Während die abiotische Natur häufig anorganische chemische Verbindungen enthält, so sind in der biotischen Welt organische chemische Verbindungen sehr wichtig. Sehr langkettige Moleküle wie Fette sind sogar lebensnotwendig für Tiere.
Zu den Lebewesen zählen die Tiere, die Pflanzen, die Pilze, die Bakterien, die Protisten (Einzeller), und die Archaeen. Diese basieren alle auf dem gleichen Grundbausystem, auf den Zellen, wobei jede Zelle die DNA, also das Erbgut, enthält.
Die am weitesten verbreiteten Lebewesen, die für das menschliche Auge sichtbar sind, sind wohl die Pflanzen. An nahezu jeder Stelle der Erde kann man Pflanzen sehen. Bei Ihnen steht wahrscheinlich gerade auch am Fenster nebenan eine Blume. Weltweit gibt es schätzungsweise 500.000 Pflanzenarten, die Wissenschaft der Pflanzen nennt sich Botanik. Für den Menschen könne Pflanzen Nahrungsmittel darstellen (zum Beispiel äpfel, Kartoffeln, Reis), wobei diese Pflanzen auch Nutzpflanzen genannt werden. Pflanzen können jedoch auch als Werkstoff dienen, wie dies zum Beispiel bei den meisten Möbeln der Fall ist. Viele Pflanzen wie Kaffee, Gewürze oder Tee stellen für uns heute ein Genussmittel dar. Häufig kann das Einnehmen von pflanzlichen Mitteln auch eine berauschende Wirkung haben (zum Beispiel Cannabis, besser bekannt als Hanf, der aus Pflanzen erzeugte Alkohol). Auch in der Medizin werden pflanzliche Mittel eingesetzt. Durch die Entwicklung neuartiger Motoren dienen Pflanzen immer mehr auch als Energielieferant, da Kraftstoffe wie Biodiesel daraus gewonnen werden kann. Des Weiteren haben viele Menschen Pflanzen zur Verzierung ihrer Räume und Wohnungen. Unkraut hingegen wird in der Landwirtschaft, aber auch bei allen Personen die gerne als Hobby im Garten Nutzpflanzen haben eher ungern gesehen.
Tiere hingegen sind, anders als Pflanzen, welche ihre Energie durch die Photosynthese gewinnen, alle Wesen, die Sauerstoff zum Leben benötigen. Die Naturwissenschaft der Tiere ist die Zoologie. Anders als die meisten Pflanzen sind Tiere ortsbeweglich. Die meisten Tiere verfügen über verschiedene Sinnesorgane, wie Geruchsorgane oder Gehörorgane. Der Mensch stellt hierbei die Spitze der Evolution dar, obwohl auch einige Tiere zumindest bedingt in der Lage zu abstraktem Denken sind und sich selbst auch in Spiegeln erkennen können. Die schlausten Tiere neben dem Menschen sind wohl einige Affenarten wie Schimpansen, Gorillas oder Orang Utans , aber auch Delfine wie der Orca (im Volksmund als Killerwal bekannt), andere Delfinarten und Raben sind in ihrer Intelligenz nicht zu unterschätzen. Viele höhere Tiere zeigen auch Emotionen. Jedoch ist der Mensch das wahrscheinlich einzigste Tier, das in der Lage war verschiedene hochentwickelte Kulturen zu bilden.