Der Naturschutz
Das Ziel des Naturschutzes ist es die Natur und Landschaft, welche die Lebensgrundlage des Menschen sind, zu erhalten. Der Naturschutz ist in Deutschland von der Verfassung in Artikel 20a des Grundgesetzes vorgesehen und ist eine öffentliche Aufgabe.
In Deutschland gibt es extra Gesetzbücher zum Naturschutz. In diesem Bundesnaturschutzgesetz (und den Naturschutzgesetzen der Länder) werden unter Anderem die Grundlagen für den Aufbau von Naturschutzgebieten und Nationalparks gelegt.
Dass Naturschutz einen wichtigen Stellenwert in der Welt heutzutage annimmt kann man auch daran erkennen, dass man an fünf verschiedenen Universitäten Studiengänge zur Landschaftsplanung teilnehmen kann (wie zum Beispiel an der TU München oder der TU Berlin).
Die Verbreitung von Naturschutzgebieten wird derzeit immer größer, da man immer mehr an der Erhaltung der Natur interessiert ist. So kann man im Namen der World Wildlife Foundation (kurz: WWF) Pate für verschiedene Projekte, zum Beispiel zum Schutz von Nashörnern, werden oder auch Regenwald kaufen. Naturschutz- und Umweltorganisationen wie Greenpeace machen auf Missstände im Naturschutz aufmerksam und setzen sich für die Verbesserung dieser Missstände ein. Des Weiteren finden zurzeit immer öfter Veranstaltungen des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) oder anderer Organisationen in deutschen Schulen statt, um den Schülern mehr Umweltbewusstsein zu geben.
Mittlerweile sind sehr viele Tiere und Pflanzen gesetzlich geschützt. Die bekanntesten Vertreter in Deutschland dürften Rotfuchs, Libellen, Mäusebussarde oder auch Maulwürfe sein. Dieser Artenschutz ist in Deutschland ebenso durch das Bundesnaturschutzgesetz geregelt. International stehen auch viele sehr bekannte Tiere auf der Artenschutzliste, weil diese häufig wegen ihren Fellen, Elfenbein oder Ähnlichem gejagt wurden. Die Anzahl der Eisbären, welche zusätzlich wegen der Klimaerwärmung gefährdet sind, verringerte sich auf weltweit circa 20.000 Stück, der vielleicht berühmteste Bär, der Panda verfügt nur noch über eine Bestandsgröße von etwa 1500 Tieren. Von den sehr schlauen Östlichen Gorillas, welche häufig in den Wäldern Zentralafrikas (zum Beispiel im Kongo) leben, gibt es etwa nur noch 4000 Exemplare.
Der Unterschied zwischen Naturschutz und Umweltschutz besteht darin, dass der Umweltschutz sich dafür einsetzt, dass beispielsweise der Ausstoß von Treibhausgasen verringert werden sollen, um Waldsterben einzudämmen. Der Naturschutz hingegen versucht die geschädigten Wälder wiederherzustellen und sorgt für den Erhalt der Wälder und muss deshalb lokaler vorgehen.